80 bis 90 % der Fähigkeiten werden „on-the-job“ erworben und das nahzu gratis

By | 27. März 2010

Das meiste Lernen passiert bei der Arbeit. Diese Tatsache wird durch eine Studie des U.S. Department of Labor bestärkt, die schätzt, dass 80 bis 90 Prozent der Fähigkeiten und Wissen „On-The-Job“ erworben wurden (nach Organizational Learning von S. J. Gill 2000).

Nicht nur, dass Lernen beim Job effektiver ist – es ist auch nahezu gratis. Also warum viel Geld in Seminare und Schulungen investieren? Sondern …

… Förderung der internen Vernetzung und Zusammenarbeit um voneinander zu lernen.

… Vergabe von Projekten, die ein neues Fachgebiet oder ein Randgebiet zum aktuellen Job des Mitarbeiters betreffen und herausfordernd sind (siehe Call for Heros).

… Job Rotations (wenn auch nur projektbezogen).

… Job Enrichment bzw. Job Enlargement.

… Kreativitätsworkshops – neben der Generierung von neuem Wissen für das Unternehmen in Form von Ideen und Verbesserungen, lernen die Mitarbeiter voneinander und durch die Verknüpfung von bestehendem Wissen zu Neuem. Außerdem wird die Gemeinschaft, Zusammenarbeit und Verständnis füreinander gefördert > Lernende Organisation.

Neben den hohen Kosten haben Seminare von der Stange den Nachteil, dass sie nicht an die Anforderungen, Ziele und Strategien der Organisation gekoppelt sind. Jedoch ein Vorteil ist, dass Ausbildungen in anderen bzw. verwandten Bereichen neue Horizonte und Sichtweisen öffnen können.

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