Open Innovation kann so einfach sein (Cross-Industry Innovation)

By | 31. März 2010

Viele sprechen über Innovation, einige tun es und manche fiinden keinen Zugang.

Open Innovation kann ganz einfach bedeuten …

  • Kunden im Innovationsprozess integrieren, z.B. sie einfach fragen, Workshops mit ihnen machen.
  • Offen sein und warten, dass jemand von extern mit Ideen auf uns zukommt.
  • Aktiv Partner für laufende F&E-Projekte und Ideen suchen.
  • Oder einfach nach Impulsen, Ideen, Technologien undKompetenzen von außen suchen.

Fakt ist, dass es viele Start-ups, F&E-Institute, Universitäten und forschende und technologieorientierte KMUs gibt, die sehr innovative Technologien entwickeln. Oder auch große Industrieunternehmen haben ein Technologieportfolio.

Viele Technologien sind mit ein paar kreativen Zugängen ohne Scheuklappen einfach zu adaptieren und daraus entstehen hochinnovative, neue Produkte oder Prozesse. Aus meiner Sicht findet man fast immer Analogien oder Überschneidungspunkte, z.B. Oberflächentechnologien aus der Autolackindustrie für die Papierindustrie oder Enzyme aus der Lebensmittelbranche für die holzverarbeitende Industrie. Cross-Industry-Innovation heißt die Zauberformel.

Viele werden sich fragen „Und wie finde ich sie?“. Ganz leicht – einfach die Augen offen halten und auch offen sein.

Mögliche Quellen sind zufällige Kontakte bei Tagungen, Konferenzvorträge, Publikationen, Recherche in der Literatur, dem Internet, Newsletter, Zeitschriften, Patentrecherchen, Gespräche und Netzwerken …

Wichtig ist, dass man immer die Augen offen hat, und mögliche Technologien erkennt, die adaptiert werden können. Und natürlich offen und kreativ ist – der verrückteste Technologietransfer kann zu radikalsten Innovationen führen. Man muss potentielle Technologien erkennen, auch wenn es im ersten Moment nicht danach aussieht, kann man immer etwas daraus erkennen, erlernen und adaptieren oder über Analogien neue Technologien entwickeln. Und das muss von allen (F&E-) Mitarbeiter gelebt und praktiziert werden.

Bei Mondi haben wir es so gelebt. Potentielle Technologien oder Partner wurden identifiziert und sofort zu einem Transfermeeting eingeladen. Da wurde offen und ohne Verträge über die Kompetenzen der Partner und unsere Herausforderungen und Problemstellungen gesprochen. Danach hat man gehirnt, wo es Überschneidungspunkte, Transfer- und Kooperationsmöglichkeiten gibt. Und schon nach 2 bis 3 Stunden hatte man ein paar innovative Ansätze für neue Produkte und Prozesse oder Problemlösungen in der Tasche, worauf im Erfolgsfall eine Kooperation aufgebaut wurde.

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