Menschen machen den Innovationserfolg aus: Wie man die Innovationskompetenz fördert

By | 6. Dezember 2015

Der Unternehmenserfolg entscheidet sich im Inneren

Ob ein Unternehmen mit Innovation erfolgreich ist, hängt vor allem von ihm selbst ab. Natürlich wirkt auch etwas Glück mit. Und auch das Umfeld spielt eine Rolle, aber das ist im Prinzip für alle gleich. Daher sagten auch schon die Experten von IMP

„Der Erfolg entscheidet sich nicht am Markt, sondern im Inneren des Unternehmens.“ (Quelle)

Innovationskraft „Mitarbeiter“

Die nachfolgende Grafik zeigt sehr anschaulich, was die Innovationskraft ausmacht.

innovationskraft reischauer

Ganz besonders hängt die Innovationskraft von den Mitarbeitern ab, denn neben der Unternehmensführung sind sie die Hauptdarsteller, ohne die Innovation nicht funktionieren wird.

  • Mitarbeiter – generieren, entwickeln und setzen Innovationen um.
  • Unternehmensführung – ohne deren Commitment und Unterstützung kann es nicht funktionieren, sie fordern und fördern Innovationen.

Im folgenden widme ich mich den Mitarbeitern. Damit eine Organisation innovativ und erfolgreich ist, müssen die Leute

  • Können = Fähigkeiten
  • Wollen = Motivation
  • Dürfen = Rahmen wie zum Beispiel Regeln, Kultur

Ich bin ein Fan dieses Ansatzes, da er es sehr simpel und klar auf den Punkt bringt, wie man das Leistungspotential der Mitarbeiter abrufen kann.

Schulung „Innovationskompetenz“

Das „Dürfen“ ist die größte Herausforderung im Innovationsmanagement, vor allem wenn es um die Innovationskultur geht, denn Kultur ist das, was in Unternehmen am schwierigsten zu gestalten und zu steuern ist.

Am einfachsten ist das „Können“ zu sichern. Ich empfehle für alle Unternehmen, die sich Innovation auf die Fahnen heften oder gar Innovationsführerschaft anstreben, Schulungen zur „Innovationskompetenz“ für alle Mitarbeiter. Schulungen sind zwar zeitlich aufwendig, bringen aber einen großen Vorteil – sie mobilisieren! Sie wecken die Talente und Motivationen. Als auch das „Wollen„.

Um möglichst effektiv zu sein, werden der Schulungsumfang, die Schwerpunkte und Inhalte je nach Rolle angepasst. Ein Beispiel: ein Schweißer in der Produktion hat einen anderen Schulungsbedarf als ein Vertriebsmitarbeiter.

Mögliche Inhalte sind

  • Sensibilisierung, warum Innovation wichtig ist.
  • Definitionen, was das Unternehmen unter Innovation sieht.
  • Strategie im Kontext Innovation – Erwartungshaltung
  • Denkhaltungen, z.B. Dinge hinterfragen, Chancen erkennen, nicht zuerst das Negative wahrnehmen, Kundenorientierung …
  • Methodik, wie
    – Zukunftsdenken und Trendanalysen
    – Kreativität
    – Innovationstools
  • Wie man eine Idee kreiert, analysiert und konkretisiert, wie
    – Ideenformulare
    – Canvas
  • Internes Innovationssystem und Prozesse
    – Wohin mit meiner Idee
    – Wie bringe ich meine Idee zum Erfolg
    – Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner

Beispiel „Intrapreneur-Lehrgang“

Intrapreneure sind innerbetriebliche Unternehmer, die mit Eigeninitiative, Erfindergeist und dem nötigen Gespür für den Markt neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen entwickeln und ihre Innovation erfolgreich einführen.

vie-intrapreneuerDazu habe ich auch ein sehr interessantes Angebot im Internet entdeckt. Die Vienna Intrapreneur Academy bietet einen Intrapreneur-Lehrgang an. Inhalte sind z.B.

  • kreatives Denken
  • Ideen- und Innovationsmanagement
  • Trends & Foresight
  • kundenzentrierte Insight-Gewinnung
  • Empathy
  • Ideation Sessions
  • Value Proposition Design
  • Storytelling
  • Pitchtraining

In 12 Modulen und 12 Monaten wird man um 1180 Euro zum Intrapreneuer. Mehr dazu hier: http://www.vienna-intrapreneur-academy.com/#!kurse/vou9w

Es liegt an den Menschen …

… wie erfolgreich ein Unternehmen ist.

Werden Maschinen angeschafft, werden sie solange optimiert und adjustiert, bis sie die beste Leistung bringen. Und ähnlich soll es auch bei Mitarbeitern sein: Ständig soll am Umfeld und den Fähigkeiten gearbeitet werden, dass sie ihr Leistungspotential voll entfalten können, wollen und dürfen.

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Quelle: Grafik Reischauer – http://www.iluma.at/pdf/Pr%E4sentationen%20WIEN/06_KMU_Mayer.PDF

 

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