Menschen im Mittelpunkt von Innovationen

By | 26. März 2012

Innovationen werden immer von Menschen für Menschen erfunden. Ob es sich um neue Produkte, verbesserte Abläufe oder neue soziale Einrichtungen handelt, von jeder Neuerung und Innovation sollen Menschen als Kunden oder Mitarbeiter profitieren. Ein Ablauf soll erleichtert werden. Ein Produkt bringt zusätzlichen Nutzen. Kosten sollen reduziert werden. Und vieles mehr.

Aber oft fühlen sich Menschen von Innovationen, konkret von Veränderungen, bedroht. Wenn ich hier mal meine Großmutter zitieren darf „Immer müssen sie etwas anders machen.“

Was sind mögliche Gründe für diese Abneigungen oder auch Ängste gegenüber Neuem, speziell gegen neue Produkte?

  • Reißt es einen aus Gewohnheiten?
  • Ist man mit der aktuellen Situation ohnehin zufrieden?
  • Erkennt man den Nutzen nicht?
  • Oder will man den Nutzen nicht erkennen?

Die Gründe mögen sehr vielseitig sein. Fakt ist, dass man für Innovationen viel, sehr viel Überzeugungsarbeit leisten muss.

Und das beginnt nicht erst beim Kunden durch Marketing- und Vertriebsmaßnahmen. Die harte Arbeit startet schon beim
Startschuss für die Innovation. Intern, bei Kollegen, muss man für die Innovation kämpfen und werben. Denn ohne die Unterstützung von Mitarbeitern wird niemand ein Produkt erfolgreiche entwickeln, produzieren und verkaufen.
Ist der Vertrieb von einer Produktinnovation nicht überzeugt, wird er sicher auch nicht den Kunden dafür überzeugen.

Diese Abneigung gegenüber Neuen wird auch als Not-Invented-Here-Syndrom bezeichnet werden. Speziell bedeutet es, dass etwas Neues nicht hier erfunden wurde. Es ist die Abwertung und Nichtbeachtung von Ideen und Wissen aufgrund ihres
Entstehungsortes.

Ankämpfen kann man hier mit Ansätzen aus dem Change Management: Mitarbeiter rechtzeitig einbinden. Einbinden bedeutet hier,

  • sie von Beginn an zu informieren,
  • deren Meinung und Ansichten abfragen und ins Projekt einbinden,
  • sie selbst ins Projekt einbinden,
  • regelmäßig Updates verteilen,
  • und so weiter.

Einbinden heißt, sie von Betroffenen zu Beteiligten machen. So wird ein neues Produkt zu ihrem Baby und bekanntlich schützt, verteidigt und fördert jeder sein Baby.

Ein weiterer Ansatz ist Gamification, wo der menschliche Spieltrieb für Veränderungen genutzt wird. Details und ein Beispiel aus dem Branding finden Sie im Artikel „Im Mittelpunkt jeder Innovation steht der Mensch“ von Thorsten Kadel, in APA Zukunftswissen.

Link: http://www.zukunftwissen.apa.at/cms/zukunft-wissen/superspecial_volltext.html?level=0&meldung=CMS1332143947187&id=CMS1256303335465

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