Innovationskennzahlen – Messung der Innovationsleistung

By | 28. Mai 2011

Innovationkennzahlen, wie messe ich die Innovationsleistung, sind ein oft diskutiertes Thema. Der Herausforderungen liegen darin,

  • dort zu messen, wo die Messung auch einen Nutzen und eine Aussagekraft für die Innovationssteuerung bringt, und
  • dass mit einem akzeptablen Aufwand die Kennzahlen erfasst werden, der in Relation zum Nutzen steht. Also nicht „Messen um zu messen.“.

Nun, was wollen wir messen? Das Hauptziel der Innovation ist „Geld verdienen“ mit neuen und verbesserten Produkten, die vom Kunden bevorzugt werden und auch wettbewerbsfähig sind (Kosten – Preis). Das ist beispielsweise mit der Kennzahlen wie % des Umsatzes oder Gewinns mit neuen Produkten messbar.

Hinter diesen Zielen liegen viele Erfolgsfaktoren, z.B. innovative Ideen, schnelle und effiziente Prozesse. Das ist wiederum mit verschiedensten Kennzahlen messbar.

Auf der Grafik oben finden Sie eine Vielzahl von Kennzahlen, die einzelne Aktivitäten auf Projektebene messen, aber auch auf Unternehmensebene die gesamte Innovationsleistung.

  • Input, beispielsweise Ressourcen, gibt noch keine Aussage über die erreichten Ergebnisse.
  • Prozess zur Messung der Prozesseffizienz.
  • Output zur Erfassung der Ergebnisse und Outcomes.

Hier ist unbedingt zu beachten, dass viele der Zahlen nur die Quantität aber nicht die Qualität der Outputs messen. Beispielsweise die Zahl „Anzahl der umgesetzten Projekte“ sagt noch nichts aus, ob diese Projekte erfolgreich sind und wie erfolgreich sind.

Eine interessante Kennzahl möchte ich gerne herausgreifen: Innovationspunkte

  • Innovationspunkte sind eine Indikator für die Innovationsaktivität und Pipeline, d.h. wieviele Projekte werden bearbeitet und abgeschlossen.
  • Die Zahl basiert auf dem Stage-Gate-Prozess.
  • Für jeden passierten Gate werden Punkte vergeben. Desto höher der Gate, desto höher die Punkte, z.B. 1 Punkte für Gate „Konzeptfreigabe“, 3 Punkte für „Entwicklungsfreigabe“, 5 Punkte für „Umsetzungfreigabe“, 7 Punkte für „Projektabschluss“.
  • Die Punkte können je nach Innovationstyp variieren, z.B. niedrigere Punktezahl für Produktverbesserungen im Vergleich zu Neuprodukte.
  • All diese Punkte werden summiert und sind eine Indikator für die Aktivität der Innovationspipeline.

Eine weitere Möglichkeit zum Innovationscontrolling sind Assessments und Audits. Sie bewerten die Tauglichkeit des Innovationsmanagement-Systems und weniger die Ergebnisse. Diese basieren meist auf Selbsteinschätzungen der Qualität der Prozesse, Organisation etc.) . Die Ergebnisse können mit anderen Unternehmen in einem Benchmark verglichen werden und geben Impulse zur Optimierung des Innovationssystems und der Prozesse.

Beispiele

Innovate! austria Benchmarking

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