Der Innovationserfolg hängt von internen und externen Marketingaktivitäten ab

By | 1. April 2012

Erschreckend hoch sind die Flopraten bei Neuprodukten, und das sowohl in Konsumenten- als auch in Industriegütermärkten. Welche unternehmerischen Aktivitäten den Erfolg von Produktneueinführungen steigern, zeigt das Mannheimer Institut für
Marktorientierte Unternehmensführung (IMU) in der ersten Ausgabe seiner neuen Forschungsreihe „IMU Research Insights“ auf.

Die Befragung von mehr als 175 Managern brachte folgende „Key Learnings„:

  • Der Erfolg von Markteinführungen hängt von der Intensität der nach außen aber auch nach innen gerichteten Marketingaktivitäten ab.
  • Aktivitäten, die interne Stakeholder adressieren, nutzen die organisatorische Effizienz und haben Auswirkungen wie z.B. eine schnelle Produktakzeptanz.
  • Wichtige nach außen gerichtete Aktivitäten sind Vorankündigungen, Einführungen mit einem breitem Sortiment, Pricing-Strategie für eine Marktdurchdringung und Branding.
  • Kooperationen mit Vertriebspartnern, Incentives für Manager und Mitarbeiter und rechtzeitige Vorbereitung der Produkteinführung sind unverzichtbare nach innen gerichtete Maßnahmen.
  • Wichtige Faktoren bei der Markteinführung und dessen Effektivität sind der Grad der Produktneuheit, die Unternehmensgrößte oder die Innovationstreiber.

Mehr Details und die Erkenntnisse zu dieser sehr lesenswerten Studie finden Sie unter  http://imu2.bwl.uni-mannheim.de/fileadmin/files/ap/ri/RI001.pdf

Quelle: IMU Research Insights, Universität Mannheim (S. Kuester, C. Homburg, S. C. Hess), 2012

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One thought on “Der Innovationserfolg hängt von internen und externen Marketingaktivitäten ab

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