Brauchen Organisationen einen Innovationsmanager um innovativ zu sein?

By | 26. März 2011

Eine Diskussion, die man bei Tagungen oft hört.

  • Erfolgreiche Unternehmen brauchen keinen Innovationsmanager, den Innovation ist die Aufgabe jedes Mitarbeiter.
  • Innovationsmanagement gibt es nur, weil das Marketing seine Hausaufgaben nicht macht.

Auf diese Frage gibt es aus meiner Sicht zwei Antworten.

JA, ich brauche jemanden der Innovationen managed, jemand der sich um die Innovationsprozesse und Systeme kümmert, Ideen sammelt und bearbeitet und die Pipeline managed. Diese Funktion ist ähnlich einem Moderator und Organisationsentwickler.

Jedoch ist es nicht zwangsläufig notwendig, dafür eine eigene Person zu haben, die sich um alle innovationsrelevanten Themen kümmert. Diese Aufgaben können auch verteilt durch verschiedene Mitarbeiter (Job Enrichment) oder ein Gremium wahrgenommen werden.

NEIN, nicht als Innovator. In den VDI Nachrichten vom 18. März meinte Dr. Eva Diedrichs von A. T. Kearney und Imp3rove „Die erfolgreichsten Firmen sind die, für die Innovation keine zusätzliche Funktion, sondern integraler Bestandteil jeder Aktivität ist.“ Stichwort „Lernende Organisation“.

Viele sehen die Aufgabe eines Innovationsmanagers, Ideen selbst zu generieren und weiterzuentwickeln. Doch das ist Aufgabe jedes Mitarbeiters,  jeder sollte über Innovationen nachdenken und sie weiterbearbeiten. Der Innovationsmanager hat lediglich eine unterstützende Funktion und kümmert sich um die notwendigen Rahmenbedingungen, damit Innovationen überall entstehen können.

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