2 Dinge, die die Innovationswelt beschäftigen …

By | 6. Februar 2017

Was haben Swarovski, Festo, Beiersdorf, Google, Bosch Siemens, Drägerwerk, Lufthansa, Rampf, Engel, Fronius und Knorr Bremse gemeinsam?

Sie alle lassen hinter die Kulissen ihres Innovationsmanagements blicken – beim 14. Forum Innovation. Das ist aber noch nicht das Besondere (oder sehr wohl). Aber überfliegt man das Programm, stechen zwei große Themen sehr deutlich ins Auge, die die Innovationswelt aktuell beschäftigen:

  1. Entwicklung von neue Geschäftsmöglichkeiten
  2. Innovationskultur

Beschäftigt man sich früher vorwiegend mit Produktentwicklungen und  inkrementellen Verbesserungen, steht jetzt die große Innovation von neuen Geschäftsmodellen und Geschäftsfeldern ins Haus. Getrieben wird das Ganze vorwiegend von der Welle der Digitalisierung, die enorme Potentiale für neue Innovationen und neue Geschäfte aufweist. Das hat uns die Vergangenheit schon gelehrt, manchen leider sogar schmerzvoll.

Für die Praxis im New Business Development kristallisieren aktuell zwei Zugänge heraus:

  • Gründung von eigenständigen Innovationsfabriken.
  • Startup Kooperationen als Innovationsquelle.

Die Ambidextrie, also gleichzeitig effizient im Tagesgeschäft zu sein und auf der anderen Seite neue Innovationen zu erobern, erfordert ganz unterschiedliche kulturelle und organisatorische Fähigkeiten. Zum Beispiel erfordert die Innovation Flexibilität, das Tagesgeschäft aber Routine.

Daher haben viele Unternehmen erkannt, dass sie die Aufgabe der radikalen Innovation in eigenständige Einheiten wie Innovation Labs (z.B. ÖBB Open Innovation Lab), Corporate Incubators & Accelerators oder Venture Organisationen (z.B. Doka Ventures) auslagern und fokussieren müssen. Dadurch sind sie schneller, flexibler, innovativer, agiler, … alles, was eine Innovation verlangt.

Doch muss man es auch mit Vorsicht angehen. Der Link zur und die Akzeptanz durch die Stammorganisation darf nicht verloren gehen. Viele dieser Einheiten erhalten alle erforderlichen Freiheiten und Ressourcen und das kann schon mal Neid in der Stammorganisation erzeugen und die Innovationseinheit als Elfenbeinturm abstempeln. Das wird sehr kritisch, da dann oft die notwendige Unterstützung verloren geht oder am Ende die Innovationen nicht angenommen werden.

In diesem Zusammenhang ist auch wichtig, dass diese Innovationsfabriken nach innen und nach außen gerichtet werden. Das heißt, dass die Innovationseinheiten kein PR-Instrument sein sollen und dass sie die eigenen Mitarbeiter genauso einbindet und sie die selben Chancen erhalten wie externe Startups als Chancenbringer. Das führt uns gleich zum zweiten Punkt: die Innovationskultur.

steve zitat

Quelle: firmbee @ pixabay.com

Die Bereitschaft für radikale Innovationen ist gestiegen, also große Breakthroughs, Disruptionen und neue Geschäftsmodelle stehen auf der Agenda. Und das erfordert auch einen Kulturwandel. Das Top Management Commitment zur Innovation ist eine wesentliche Voraussetzung für die Innovationsleistung, aber es erfordert auch, dass die gesamte Belegschaft auf die Reise mitgenommen wird und mitgeht. Und auch die Kunden und Lieferanten.

Das Thema Innovationskultur wurde in den letzten Jahren viel zu stark unterschätzt und hat wenig Beachtung gefunden, obwohl es der Erfolgsfaktor ist. Denn die meisten Innovationen scheitern an Menschen. Und nach wie vor scheitern viele Innovationen trotz genialer Konzepte und ausreichender Budgets. Welchen Einfluss die Innovationsmentalität hat, demonstriert auch der Silicon Valley. Denn die Innovationskraft dieser Gegend fußt maßgeblich auf deren Innovationskultur.

Innovation, vor allem der Fokus auf ganze neue Themen, erfordert eine neue Einstellung und Werte:

  • Offenheit für Außergewöhnliches.
  • Bereitschaft für Neues.
  • Optimismus nach dem Motto „Geht net, gibt’s net“.
  • Risikofreude.
  • Fehlertoleranz.
  • Visionäre Strategien und große Ziele.
  • Anpack-Mentalität.

Geld und Zeit sind noch kein Erfolgsgarant für neue Innovationen. Die Menschen entscheiden mit ihrer Einstellung und ihrem Verhalten über den Erfolg einer Innovation! Also – wer neue Weg geht, muss viele mitnehmen!


Verlosung von 2 x 50%-Tickets !!! Mitmachen lohnt sich!

Gratulation an das Team der Plattform für Innovationsmanagement (PFI). Hier ist ihnen ein großartiges Programm gelungen. Überzeugt Euch selbst: http://www.pfi.or.at/forum-innovation 

Als Freund und Partner der PFI haben wir zwei 50%-Tickets erhalten (EUR 414 statt EUR 828), die wir hier an Euch verlosen. Dazu müsste hier einfach ein „nacktes“ E-Mail an gewinnspiel@inknowaction.com bis 15. Februar 2017, 12h schicken. Sonst nichts, nicht liken, teilen, kommentieren oder abonnieren. Und Eure Adressen werden auch nicht weitergegeben. Die Gewinner werden gezogen und bis 20. Februar per Mail verständigt. Keine Barablöse möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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